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Strahlungswärme:

Strahlungswärme bedeutet eine Energieform, die physiologisch günstig bewertet und vom menschlichen Organismus als wohltuend empfunden wird. Der Wärmestrahlung der Sonne ist alles Leben auf der Erde zu verdanken. Diese Energie wird durch einen luftleeren Raum über eine Entfernung von 150 Millionen Kilometern transportiert. Für die Strahlungsheizung ist vor allem die langwellige Wärmestrahlung von etwa 3 bis ca. 40 µm (Mikrometer) von Bedeutung.

Die von der Oberfläche einer Wärmewellenheizung ausgehende Wärmestrahlung ist eine elektromagnetische Welle (wie z. B. auch Licht). Gase, also auch Luft, sind für Wärmestrahlung praktisch vollständig durchlässig, daher spielt die Lufttemperatur bei der Strahlungsheizung auch keine Rolle.

Die wesentliche Größe ist die Temperatur des Strahlers. Damit unterscheidet sich der Wärmetransport durch Strahlung grundsätzlich von den Vorgängen der Wärmeübertragung durch Leitung oder Konvektion, da diese zum Wärmetransport immer einen Temperaturunterschied (in der Luft) benötigen. Somit können die Rechenmethoden der konventionellen Heiztechnik für die Strahlungsheizung auch nicht verwendet werden, da sie von vollkommen anderen Ansätzen ausgehen und dadurch zu falschen Ergebnissen führen.

Strahlungs- und Konvektionsheizung im Vergleich:

Bei der Konvektionsheizung wird in der Regel Luft als Transportmittel eingesetzt. Alleine für die Erwärmung der umzuwälzenden Luftmengen wird viel Energie benötigt. Die Behaglichkeitstemperatur eines Raumes setzt sich aus Wand- und Raumtemperatur zusammen. Infolge der Tatsache, dass die Lufttemperatur bei einer Konvektionsheizung immer höher ist als die Wandtemperatur, führt dieser Umstand nochmals zu mehr Energieverbrauch. Aufgrund der höheren Lufttemperatur bildet sich u. U. Feuchtigkeit an den Wänden, wodurch der Schimmelpilzbildung der Boden bereitet wid. Durch die Umwälzung der Luft werden Hausstaub, Bakterien etc. aufgewirbelt, was bei vielen Menschen zu allergischen Reaktionen und anderen Krankheitssymptomen führen kann.

Bei einer Konvektionsheizung sollte allein aus hygienischen Gründen zyklisch gelüftet werden, wodurch noch mehr Energie benötigt wird. Nicht zuletzt ist zu beachten, dass Luft das wichtigste Nahrungsmittel für den Menschen ist. Dieses nun als Transportmittel für Wärme zu benutzen, lassen Konvektions- bzw. Luftheizungen auch aus diesem Gesichtspunkt fragwürdig erscheinen.

Die Wärmewellenheizung vermeidet diese Nachteile und gesundheitsschädigende Wirkungsweisen vollständig. Sie erwärmt die Innenoberflächen des Raumes, z.B. durch Temperierung der Wand und ist dabei energetisch sehr vorteilhaft. So stellt sich bei einer Wandtemperatur von 22° C bereits bei einer Lufttemperatur von 17° C ein behagliches Raumklima ein.

Feuchtigkeitsbildung an den Wänden kann ausgeschlossen werden, da die Wandtemperatur immer über der Lufttemperatur liegt. Somit entsteht auch kein Schimmelpilz mehr. Die allergien- und krankheitsfördernden Aufwirbelungen von Hausstau, Bakterien etc. werden durch die Wärmewellenheizung vermieden.

Glas- und Wärmestrahlung:

Glas ist für Wellenlängen unterhalb 0,3 µm und oberhalb 2,7 µm nahezu völlig undurchlässig. (Diesen Effekt macht man sich in Gewächshäusern und stark verglasten Häusern schon lange zunutze). Dadurch sind teure Wärmeschutzverglasungen (Doppel- und Dreifachscheiben, Edelgasfüllungen und metallische Beschichtungen) bei der Verwendung der Wärmewellenheizung praktisch unnötig, da die Wärmestrahlung nicht durch das Fenster hinausdringt, sondern wieder in den Raum reflektiert wird. Dadurch können nochmals ganz erheblich Kosten eingespart werden.

Konsequenzen:

Durch Strahlungswärme werden Schimmelpilze vermieden, genauso die ungesunde Umwälzung übermäßig erwärmter Raumluft mit all ihren negativen Folgen. Physiologisch ist der Mensch seit Jahrtausenden auf Strahlungswärme ausgerichtet. Strahlungswärme schafft energiesparend behagliche Wärme

Bedauerlicherweise wird die Strahlungswärme heizungstechnisch / rechnerisch unkorrekt bewertet. Gründe hierfür sind unzutreffende Rechenmethoden und falsche Schlussfolgerungen. Elektromagnetische Strahlung (Wärmewellenheizung) kann nicht mit thermodynamischen Prozessen verglichen oder mit der kinetischen Wärmelehre (Konvektionsheizung) berechnet werden, da vollständig andere physikalische Vorgänge zugrunde liegen.

Die für die Wärmewellenheizung nicht zutreffenden Rechenansätze sind sogar in den DIN- und EN- Vorschriften verankert und zu „allgemein anerkannten Regeln der Technik“ erklärt.
Ungeachtet dessen gewinnt die Wärmewellenheizung an Bedeutung im Bereich Sanierungen von Bädern, Lagerräumen, und feuchten Räumen. Ihr Siegeszug hat aber mit dem Wellness-Markt erst begonnen.

Zusammenfassung:

Die Wärmewellenheizung von GEKO ist die Heizung der Zukunft. Sie bietet sowohl aus den Gesichtspunkten der Ökonomie und – in Verbindung mit regenerativ erzeugtem Strom – auch aus Gründen der Ökologie nur Vorteile. Dazu kommt noch der Gesundheitsaspekt (bessere Raumluft, keine Schimmelbildung, keine Staubaufwirbelung etc.). Dass die herkömmliche Heiztechnik ihre thermodynamischen Gesetzte zur Berechnung anwendet, ist kein Problem der Strahlungsheizung, sondern hat offensichtlich nur den Zweck, bestehende Interessen zu schützen.
Life Cycle Costs sprechen hier eine eindeutige Sprache.

Hier stehen hohe Investitionskosten, Wartungs-, und Reparaturkosten, sowie derzeit galoppierenden Gas-, Öl- und Pelletspreise niedrigen Investitionskosten, keinen Wartungskosten, langen Gewährleistungszeiten und vertretbaren Stromkosten gegenüber.

Auszüge aus dem Buch "Richtig bauen" von Prof. Dr. C. Meier - ISSSBN 3-8169-2187-6